MTTA, MTTR und Audit-Log für dein Team. Aus jedem Vorfall wird eine Lektion.

Sieh, wie schnell dein Team reagiert und löst, schreib Postmortems mit verbindlichen Maßnahmen und behalte jede Änderung im Audit-Log. Wenn NIS-2 für dich gilt, dokumentierst du Meldefälle und Fristen am selben Ort.

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Berichte

Zahlen statt Bauchgefühl.

Wie lange dauert es bei euch von der ersten Meldung bis zur Bestätigung, und wie lange bis zur Lösung? Der Vorfallbericht zeigt es pro Team, Schweregrad, Kategorie, Service oder Monat. Der Bereitschaftsbericht zeigt, wer wie viele Stunden getragen hat. Beides belegt dein Reaktionsversprechen gegenüber Kunden mit echten Werten.

  • MTTA und MTTR je Team und Schweregrad, damit du siehst, wo Reaktion hakt, statt es zu vermuten.
  • Bereitschaftsminuten pro Person als CSV, damit Rufbereitschaft fair verteilt und sauber vergütet wird.
  • Lärm pro Tag: eingegangene Alarme, gebündelte Duplikate und daraus entstandene Vorfälle, damit du siehst, ob dein Team an Signalen arbeitet oder an Rauschen.
Vorfallbericht mit Anzahl, MTTA und MTTR gruppiert nach Team
Analytics

GET /api/im/analytics liefert in einem Aufruf Volumen, MTTA und MTTR pro lokalem Tag, die tägliche Alarmlast und Bereitschaftsminuten pro Person, für bis zu 400 Tage. MTTA und MTTR mitteln nur Vorfälle, die wirklich bestätigt oder gelöst wurden, offene zählen nicht als null. Testvorfälle sind ausgeschlossen.

Berichte

GET /api/im/reports/incidents gruppiert nach month, team, severity, category oder service und liefert JSON oder CSV mit den Spalten <groupBy>,count,mttaMinutes,mttrMinutes. Der Bereitschaftsbericht kommt als userId,userName,minutes,hours. Vorfälle bleiben zwölf Monate im Detail, danach trägt ein Tagesaggregat die Kennzahlen bis 24 Monate.

Doku: Analytics Doku: Reports
Postmortems

Gelöst ist nicht vorbei.

Der Ausfall ist behoben, aber warum ist er passiert, und was ändert ihr? Im Postmortem hältst du Zusammenfassung, Auswirkung und Ursache fest, wählst die Ursache aus einem gemeinsamen Katalog und vergibst Maßnahmen mit Verantwortlichen und Fälligkeit. Die Nachbereitung zeigt, was noch offen ist.

  • Postmortem mit Ursachenkatalog, damit gleiche Ursachen gleich heißen und Muster sichtbar werden.
  • Maßnahmen mit Owner und Datum, damit aus „sollten wir mal machen" eine Aufgabe wird, die jemand abschließt.
  • Nachbereitung auf einen Blick: Vorfälle ohne Postmortem, offene und überfällige Maßnahmen und wiederkehrende Ursachen, damit nichts nach dem Vorfall versandet.
Nachbereitung mit offenen Postmortems, überfälligen Maßnahmen und wiederkehrenden Ursachen
Postmortem

Ein Postmortem gehört zu genau einem gelösten Vorfall: summary, impact, rootCause, causeId und lessonsLearned, je bis 10.000 Zeichen. Zum Abschließen braucht es Zusammenfassung, Ursache und Katalogeintrag, danach ist der Inhalt gesperrt. Ursachen werden nie gelöscht, nur archiviert. Maßnahmen haben ownerUserId, dueOn und den Status open, done oder dropped.

NIS-2 und Quartalsprüfung

Mit aktivem NIS-2 ist ein Postmortem ab postmortemMinSeverity (Standard sev2), bei Kategorie Sicherheit oder mit verknüpftem Meldefall fällig. Eine Ursache in mindestens zwei abgeschlossenen Postmortems innerhalb von sechs Monaten gilt als wiederkehrend. Uptimeify zählt nur, die Bewertung bleibt bei dir. Eine Quartalsprüfung friert den Stand ein und bleibt drei Jahre erhalten.

Doku: Postmortems and Follow-up
Audit-Log

Wer hat die Eskalation geändert? Steht im Log.

Wenn ein Alarm nachts niemanden erreicht hat, willst du wissen, warum. Das Audit-Log des Incident Managements hält jede Änderung an Teams, Mitgliedern, Plänen, Vertretungen, Eskalationsstufen, Quellen, Routing, Kanälen und Einstellungen fest: wer, wann und was genau vorher und nachher galt.

  • Jede Änderung mit Vorher und Nachher, damit du eine falsche Einstellung in Minuten findest statt in Stunden.
  • Filter nach Bereich, Person und Zeitraum, damit die Frage aus dem Kundengespräch schnell eine belegte Antwort bekommt.
  • Organisations-Log als CSV, inklusive Anmeldungen und Sitzungen, damit du Prüfern und Auftraggebern einen sauberen Export übergibst.
Audit-Log mit Änderungen an Eskalationsstufen inklusive Vorher-Nachher-Werten
Audit-Log

GET /api/im/audit-log liefert Einträge neuester zuerst, je mit action (create, update, delete), diff im Format {field:{from,to}} und Akteur. Secrets landen nie im Log, Rotationen erscheinen als „rotated" oder „set". Gefiltert wird nach entityType, Akteur und Zeitraum, paginiert per Cursor mit bis zu 200 Einträgen pro Seite. Zugriff haben Organisations-Admins.

Export

Der Export des Organisations-Logs (GET /api/organization/audit/export) liefert administrative Aktionen und Anmeldeereignisse als CSV mit elf Spalten, bis zu 366 Tage und 100.000 Einträge pro Export. Einträge bleiben zwölf Monate und lassen sich in der Anwendung nicht ändern oder löschen. Jeder Export wird selbst protokolliert.

Doku: Audit Log Doku: Export Audit Log
NIS-2-Meldefälle

NIS-2-Meldefristen im Blick. Gemeldet wird von dir.

Fällt deine Organisation unter NIS-2, zählt nach einem erheblichen Vorfall jede Stunde. Ein Meldefall bündelt die betroffenen Vorfälle, führt dich durch die Kriterien zur Einstufung, zeigt die Fristen ab Kenntnisnahme und bereitet Berichtsentwürfe vor. Melden tust du selbst im BSI-Portal, Uptimeify dokumentiert, was du wann eingereicht hast.

  • Fristen ab Kenntnisnahme: Frühwarnung nach 24 Stunden, Meldung nach 72 Stunden, Abschlussbericht einen Monat nach der Meldung, damit keine Frist im Tagesgeschäft untergeht.
  • Berichtsentwürfe auf Deutsch oder Englisch, damit du nicht unter Zeitdruck bei einem leeren Formular anfängst.
  • Einreichungsprotokoll und Geschäftsleitungsbericht: Was eingereicht wurde, bleibt mit BSI-Aktenzeichen festgehalten, und der Quartalsbericht als PDF unterstützt die Aufsicht der Geschäftsleitung.
NIS-2-Meldefall mit Kriterien, Entscheidung und laufenden Fristen für Frühwarnung und Meldung
Status und Kriterien

Ein Meldefall durchläuft assessment, not_reportable oder reportable, dann early_warning_submitted, notification_submitted, final_submitted und closed. Er verknüpft bis zu 50 Vorfälle. Zehn Kriterien werden von Personen bestätigt oder verworfen, Vorschläge aus Monitoring-Daten gibt es nur für Totalausfall über 30 Minuten und geplante Wartung. Entschieden wird erst, wenn alle Kriterien bewertet sind, „nicht meldepflichtig" braucht eine Begründung.

Entwürfe und Nachweis

Entwürfe gibt es für Frühwarnung, Meldung, Zwischen-, Fortschritts- und Abschlussbericht. Beim Protokollieren einer Einreichung friert der Server den eingereichten Text samt Aktenzeichen als Nachweis ein, die Reihenfolge der Stufen folgt der gesetzlichen. Uptimeify übermittelt nichts und stuft keinen Vorfall selbst ein. Abgeschlossene Meldefälle bleiben drei Jahre erhalten.

Doku: Report Cases (NIS-2) Doku: NIS-2 Settings

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Nutze automatisierte Berichte, um proaktiv Wert zu kommunizieren, damit Kunden nie fragen, wofür sie bezahlen.

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Häufig gestellte Fragen

Für den technischen Ansprechpartner

Bereit, aus jedem Vorfall zu lernen?

Schalte die Auswertung für dein Team ein, schreib das erste Postmortem und leg die Ursachen fest. Dein Team sieht, wo es schneller wird. Deine Kunden sehen, dass du es belegen kannst.