Uptimeify vs. Pingdom
Pingdom misst seit 2007 aus über 100 Standorten und die Root-Cause-Analyse gehört zum Besten am Markt. Nur: Der Anbieter heißt seit Jahren SolarWinds und sitzt in den USA, Real User Monitoring ist ein zweites Produkt mit eigener Rechnung. Wenn du Kundenseiten betreust und in jedem zweiten Pitch nach dem Serverstandort gefragt wirst, wird beides zum Thema.
Für Agenturen und MSPs
- Deine Daten bleiben in Deutschland, ohne US-Sub-Prozessoren
- Ein Preis, alle Features: auch Multi-Step-Checks und Reports
- Dein Logo auf Status Pages, Dashboard und PDF-Reports
- Eigener isolierter Zugang je Kunde, unbegrenzt und ohne Aufpreis
- Alles auf Deutsch, vom Interface bis zum Support
Für einzelne Websites mit globalem Traffic
- Rechtsträger in den USA, Datenresidenz in Europa nicht zugesichert
- Synthetic und Real User Monitoring werden getrennt abgerechnet
- Kein White-Label, deine Kunden sehen die fremde Marke
- Keine Sub-Accounts, alle Kunden liegen in einem Konto
- Nur Englisch, im Produkt und im Support
Stand Juli 2026. Angaben zu Pingdom basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen und können sich ändern. Bei falschen Angaben freuen wir uns über einen Hinweis. On-Call-Planung sowie Acknowledgement und Incident-Timeline sind bei Uptimeify aktuell in der Beta.
Kurz gesagt
Pingdom ist für den Betreiber einer einzelnen, wichtigen Website gebaut. Ein Produkt, ein Konto, ein globales Node-Netz, und die Frage lautet: Läuft meine Seite, und warum nicht. Für diesen Zweck ist es seit fast zwanzig Jahren eine solide Wahl, mit wenig Fehlalarmen und einer Fehleranalyse, die trägt.
Sobald du fremde Seiten betreust, ändern sich drei Dinge. Deine Kunden fragen, wo ihre Daten liegen, und die Antwort "USA" beendet Gespräche im öffentlichen Sektor und in regulierten Branchen. Deine Rechnung wird unvorhersehbar, weil Real User Monitoring separat nach Pageviews abgerechnet wird und Transaction-Checks in höhere Stufen zwingen. Und deine Arbeit wird unsichtbar, weil auf jedem Report eine fremde Marke steht.
Genau da setzt Uptimeify an. Deutsches Hosting als Standard, ein Flat-Preis mit allen Features, und ein eigener Zugang plus eigenes Branding je Kunde.
Funktion für Funktion
- 1Beta: On-Call-Planung sowie Acknowledgement & Incident-Timeline sind aktuell im Beta-Status und noch nicht offiziell gelauncht.
Stand: Juli 2026. Angaben zu Pingdom beruhen auf öffentlich verfügbaren Informationen und können sich ändern. Alle Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern.
Wo Uptimeify vorne liegt
Deine Daten verlassen Europa nie. Uptimeify läuft auf Kerninfrastruktur in Frankfurt und Nürnberg, Check-Nodes stehen in DE, FR, NL, UK und FI, ohne US-Sub-Prozessoren. Pingdom gehört SolarWinds, einem US-Konzern, und bietet keine EU-Datenresidenz als Standard: Damit steht bei jedem Pitch im öffentlichen Sektor der Cloud Act mit im Raum, bevor du über Verfügbarkeit sprichst.
Ein Preis, alle Features, keine zweite Rechnung. Bei Pingdom sind Synthetic Monitoring und Real User Monitoring zwei getrennte Produkte: Synthetic startet bei 15 USD im Monat und liegt im Standard-Plan bei 50 USD, RUM kommt ab 10 USD obendrauf und skaliert nach Pageviews. Bei Uptimeify bekommst du 50 Monitore für 120 EUR flat, mit allen Features, unbegrenzten Sub-Accounts und Status Pages inklusive: Du weißt am Monatsanfang, was der Monat kostet.
Deine Marke, nicht unsere. Status Pages, Dashboard und automatische PDF-Reports laufen mit deinem Logo, über deine CNAME-Domain und dein eigenes SMTP, ohne "powered by". Pingdom bietet kein White-Label für Agenturen: Jeder Report, den du weitergibst, verkauft die Marke deines Lieferanten statt deine.
Wo Pingdom punktet
Zwanzig Jahre Messreife. Pingdom misst seit 2007 aus über 100 Standorten weltweit. Wer aus Sydney, São Paulo und Tokio gleichzeitig messen muss, bekommt hier ein Netz, das über Jahre gewachsen ist.
Root-Cause-Analyse mit Tiefe. Die Fehleranalyse wird von Nutzern seit Jahren gelobt, und Fehlalarme sind selten dokumentiert. Wenn eine Seite langsam ist, sagt Pingdom dir belastbar, welcher Request sie ausbremst.
Real User Monitoring aus einer Hand. Pingdom liefert echtes RUM auf Basis realer Besucher, nicht nur synthetische Checks. Für Betreiber mit hohem Traffic, die Performance nach Land, Browser und Gerät aufschlüsseln wollen, ist das eine eigene Klasse.
Häufig gestellte Fragen
Pingdom gehört SolarWinds, einem Unternehmen mit Sitz in den USA. Ein DPA ist verfügbar und das Produkt ist SOC-2-Type-1-auditiert, eine EU-Datenresidenz als Standard gibt es aber nicht. Praktisch heißt das: Du kannst Pingdom DSGVO-konform einsetzen, musst den Drittlandtransfer aber im Einzelfall begründen und dokumentieren. Bei Kunden im öffentlichen Sektor, im Gesundheitswesen oder in der Finanzbranche ist genau das oft der Punkt, an dem das Gespräch endet. Uptimeify hostet in Frankfurt und Nürnberg, setzt EU-Nodes ein und arbeitet ohne US-Sub-Prozessoren. Der AVV liegt fertig bereit.
Ja. Du legst deine Checks über die REST-API oder im Interface an, das Format ist bewusst nah an dem, was du kennst: URL, Intervall, erwarteter Statuscode, Keyword. Für größere Portfolios übernehmen wir den Import im Onboarding, du schickst uns deinen Export und bekommst die Monitore fertig konfiguriert zurück. Deine historischen Pingdom-Daten bleiben bei Pingdom, deshalb lohnt sich ein Parallelbetrieb über die Testphase: Du siehst direkt, ob beide Systeme dasselbe messen.
In Deutschland. Die Kerninfrastruktur läuft in Frankfurt und Nürnberg, die Check-Nodes stehen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien und Finnland. Wir setzen keine US-Sub-Prozessoren ein. Ein AVV nach Art. 28 DSGVO liegt unterschriftsfertig bereit, unsere Status Pages laden weder Cookies noch Tracker. Das ist ein Fakt über unsere Infrastruktur, keine Rechtsberatung: Die Bewertung für deinen konkreten Fall triffst du oder dein Datenschutzbeauftragter.
Nichts. White-Label ist in jedem Plan enthalten, ab 29 EUR im Monat. Dazu gehören dein Logo auf Dashboard, Status Pages und automatischen PDF-Reports, deine eigene Domain per CNAME, dein eigener SMTP-Absender und kein "powered by" an irgendeiner Stelle. Auch unbegrenzte Sub-Accounts kosten nichts extra: Du zahlst nach Monitoren, nicht nach Kunden, Sitzen oder Features.
Der beworbene Einstieg liegt bei 15 USD im Monat für Synthetic Starter. Für 50 Monitore im Minutentakt landest du beim Standard-Plan bei rund 50 USD, und wenn du zusätzlich Real User Monitoring brauchst, kommen ab 10 USD dazu, skalierend nach Pageviews. Transaction-Checks treiben dich in Advanced bei 95 USD. White-Label und Sub-Accounts gibt es zu keinem Preis. Uptimeify liegt bei 50 Monitoren bei 120 EUR flat, mit allen Features, Status Pages, Reports und unbegrenzten Kunden-Sub-Accounts inklusive. Alle Angaben Stand Juli 2026 und in der Währung des Anbieters.
Ja, und auf modernerer Basis. Unsere synthetischen Checks laufen auf Playwright, du kannst also Login, Warenkorb und Checkout als echten Browser-Ablauf durchspielen, nicht nur eine URL abfragen. Dazu kommen Heartbeat- und Cron-Monitoring, SSL, DNS, DNSBL, Domain-Expiry, ICMP, SSH, FTP, SMTP und IMAP/POP. Bei Pingdom liegen Transaction-Checks in den höheren Stufen, bei uns sind sie im Plan enthalten.
Wechsel von Pingdom in Minuten
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